Into the great wide open!

Darauf haben wir lange gewartet, hingefiebert, ja beinahe täglich durch die Türe gelugt. Wann ist es denn so weit? Sogar von Schülerseite wurden wir angefragt, ob denn jetzt während der Coronasperrung weiter gearbeitet wird und was man sieht. Und heute war es nun soweit und ich muss sagen: Das Warten hat sich gelohnt und man bekommt einen ersten Eindruck von dem, was bald zu einem der Aushängeschilder dess Dossi wird: die neue Pausenhalle mit Bühne und Galerien!

Heute kamen die Gerüste weg und man kann das erste mal seit langem wieder in die ganze Halle schauen:

Was man nun erkennen kann ist der Mehrzweckraum, der mit einer hebbaren Bühne ausgestattet wird und damit zum Herzstück dieser Veranstaltungs- und Pausenhalle wird, der würdige Rahmen für unsere tollen Musicalproduktionen. Ich kann die Schauspieler unserer Theatergruppe schon vor meinen Augen sehen…

Aber auch für Konzerte und Vorträge wird diese Halle sicher eine tolle location abgeben. Modernste Sound- und Lichtechnik wird verbaut, um die Akteure auf der Bühne ins rechte Licht zu rücken! Und wer genau hinschaut, sieht auch schon die riesige Leinwand, die auch schon fest installiert ist.

Auf diesem Bild blickt man nun genau in die andere Richtung und sieht die Sitzstufen, die in den Pausen zum Relaxen einladen und auch tolle Zuschauerplätze für Veranstaltungen abgeben. Im Hintergrund sind die Glaswände unserer neuen Schülerbibliothek zu sehen, auf die wir uns auch schon sehr freuen.

Und rechts und links von der Halle sind noch die Galerien zu erkennen, in denen Lernlandschaften entstehen werden (Ähnlich wie in Raum 513 schon heute, nur viiiiieeeel größer!), die eine ganz andere, moderne und zeitgemäße Art des Lernens ermöglichen werden.

Und das Beste an der Sache ist: All das wird uns nach jetzigem Planungsstand schon zum neuen Schuljahr voll zur Verfügung stehen! Stell Dir nur vor… Du kommst nach Corona wieder durch den Haupteingang ins Dossi und schaust … into the great wide open! Wow! Ich kanns kaum erwarten und ich kann es genauso wenig erwarten, Euch bald alle wieder bei uns zu sehen!

Passt auf Euch auf! Bleibt gesund! Und freut Euch mit uns über unser tolles neues Schulhaus! Selbstverständlich werdet Ihr hier weiter auf dem Laufenden gehalten!

Der Bau geht weiter…

Nun, da das Schulhaus leer ist, …

Das Schulhaus ist leer, niemand darf es betreten! Das gibt uns die Gelegenheit, in das Innerste des derzeitigen Gebäudes vorzudringen. Ausgestattet mit Sicherheitshelm und Sicherheitsschuhen wagen wir uns vor, um einen Blick hinter die abgesperrten Wände zu werfen.

Und was sehen wir?

Die neue Präsenzbibliothek und die neue Oberstufenbibliothek. Alles verglast, super!

Mal sehen was sich hinter dieser Tür versteckt. Aha, das Testklassenzimmer. So sollen alle Klassenzimmer nach der Renovierung aussehen und ausgestattet sein. Und was macht da ein oranger Stuhl? Wird das Dossi orange?

Blicken wir einmal in die oberen Stockwerke. Ganz nach oben kommen unsere Oberstufenschüler. Das wird ihr Bereich.

Top! Hoffentlich bekommen wir sie da wieder runter!

Und hierher kommt also wieder die gesamte Verwaltung, Sekretariat, Lehrerzimmer, Schulleitung. Fast wie früher, nur 😊! Links geht es dann ins Lehrerzimmer, rechts ins Sekretariat.

Wann dürfen wir dahin zurück??

School’s out…!

Es ist gespenstisch, ja bisweilen beängstigend… Geht man durch die Gänge des Dossi, so ist auf den ersten Blick alles beim Alten. Ja, sogar der Vertretungsplan läuft noch (der wird heute aber abgestellt!). Aber irgendwas fehlt. Und das ist das Wichtigste an einer Schule: die Schüler und die Lehrer! Also ganz wie Alice Cooper sang: „School’s out…“

Der Grund ist ganz einfach: Schüler haben Betretungsverbot. Ja, du hast richtig gehört! Kein Schüler darf zur Zeit die Schule betreten. Aber bevor Gerüchte aufkommen: Das Dossi ist nicht kontaminiert! In ganz Bayern darf kein Schüler das Schulhaus betreten und so entstanden ganz lustige Szenen:

Bücherübergaben an der Schulhaustüre, Hinausreichen einer Schulbescheinigung am Eingang Sonnenbau, Mütter, die unterstützt von unseren Sekretärinnen die vegessenen Habseligkeiten der Kinder einsammeln, und ganz wichtig: die Mebis-Accounts!

Aus wie immer gut unterrichteter Quelle ist durchgesickert, dass die Schulleitung zwar allen Schülerinnen und Schülern, die am Freitag krank waren, schon am Samstag die personalisierten Mebiszugänge geschickt hat. Leider haben nicht alle ihre Mails gefunden (neue Mailadresse?) und so standen die Telefone anfangs kaum still… aber das sollte nun auch geklappt haben. Und Mebis läuft mittlerweile wirklich flott!

Und die Lehrer? Diese dürfen das Schulhaus betreten, aber arbeiten zur Zeit v.a. von zu Hause aus und erstellen Arbeitsaufträge und Arbeitsblätter, die auf Mebis hinterlegt werden! Und: Ganz neu, Sportvideos, damit wir uns alle fit halten können! More to come!

Und wer ist dann überhaupt in der Schule? Nun, neben dem Hausmeister und der Schulleitung ist auch das Sekretariat zu den üblichen Zeiten erreichbar. Also: „School’s out“, but Dossi is open! Und wir halten die Stellung, bis wir uns hoffentlich bald wieder alle gesund und wohlbehalten wieder sehen!

Digital gegen den Virus

Seit Montag ist es amtlich: Alle Schülerinnen und Schüler, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben, dürfen zur Zeit nicht mehr an die Schule kommen. Man nennt das häusliche Qurantäne. Zum Glück geht es allen unseren Schülern, die von dieser Regelung betroffen sind, gut. Aber was kann man machen?

Nun am Computer wäre es einfach: Virenscanner anschalten, Virus entfernen lassen, weitermachen! Schade, dass es fürs normale Leben keinen solchen Scanner gibt. Der wäre schon sehr praktisch…

Kann man nichts machen? Doch, aus gewohnt gut unterrichteten Kreisen ist durchgesickert, dass das Dossi ein Gegenmittel entwickelt hat, das zumindest die Folgen etwas abmildert! Selbstverständlich wollte der Schreiber dieser Zeilen das Geheimnis lüften und machte sich heute nacht auf verdeckte Ermittlung:

Trotz intensivster Nachforschung in den Chemiesälen war keine neuartige Medizin zu finden, ja nicht einmal ein paar komplizierte chemische Formeln. Auch in den anderen Fachräumen des Dossi fand sich zwar eine Menge moderner Aussattung, aber kein Anti-Corona-Mittel! War alles nur eine Ente gewesen? Als die Recherche schon als gescheitert betrachtet wurde, entdeckte der verdeckte Ermittler spät abends noch Licht im Direktorat. Von Neugier getrieben pirschte er sich an und … machte eine Entdeckung: Ja, es stimmt. Das Dossi bekämpft den Corona-Virus mit digitaler Technik!

Auf einem Bildschirm zeigte sich folgendes Bild:

Das Dossi hat eine Webseite eingerichtet, zu der nur die von der Corona-Quarantäne betroffenen Schülerinnen und Schüler Zugriff haben und wo die Lehrerinnen und Lehrer die Arbeitsmaterialien hinterlegen, die im Unterricht bearbeitet wurden. Jeder Schüler war persönlich mit Passwort eingeladen worden und wird dort im Verlauf der Woche die Möglichkeit haben, zumindest die Inhalte des Unterrichts mitzuverfolgen. Zugegeben: Den Virus besiegen kann das Dossi auch nicht, aber mit digitalen Mitteln gegen die negativen Folgen einer Quarantäne angehen, dafür wurde viel Mühe verwendet.

Denn auch wenn die Quarantäne verhängt wurde, wir denken an Euch! Bleibt gesund und bis nächste Woche!

Er ist wieder weg!!!

Ein Jahr war er jetzt unser treuer Begleiter. Ein Jahr hat er über uns gethront. Ein Jahr war er schon von Weitem ein sicherer Wegweiser. Getrotzt hat er Frost, Wind, Starkregen, Hagel und auch Temperaturen bis über 35 Grad.

Dank seiner Hilfe konnte die Lücke, die der Abriss des Verwaltungsgebäudes hinterlassen hatte, wieder geschlossen werden. Die neue Aula, die neuen Musiksäle, die neue Bibliothek, das neue Lehrerzimmer, die neuen Verwaltungsräume, die neuen Oberstufenräume und auch Räume, die für die Infrastruktur der Schule nötig sind, sind erstellt und stehen jetzt zum Ausbau bereit.

Nichts als blauer Himmel…

Zuverlässig hat unser oben drehender Turmkran seine Aufgaben erfüllt. Laut Wikipedia ist die „Hauptanwendung für den Turmdrehkran (…) die Verladung von Gütern an einen bestimmten Punkt, insbesondere auf Baustellen im Hochbau. Vorteile des Obendrehers sind die großen erreichbaren Ausladungen und Tragfähigkeiten, der geringe Platzbedarf im Bereich des Standortes sowie die großen Turmhöhen, die erreicht werden, wenn der Turm am Bauwerk verankert wird.“

Auch andere waren mal weg und haben dann darüber geschrieben oder gesungen. Meist sind sie aber wieder gekommen. Harpe Kerkeling war dann mal weg, hat darüber ein Buch geschrieben, das auch verfilmt wurde. Marius Müller-Westernhagen hat gesungen, dass er niemals wirklich weg war, sich nur versteckt hatte. Die Fantastischen Vier beklagten jedoch, dass Sie weg ist, und sie nun wieder allein sind.

Auch für unseren Bau gilt: Er ist wieder weg, weg und wir sind wieder allein, allein!!

Schöne (digitale) Ferien!

Der eine oder andere hat es schon nicht mehr geglaubt: Ferien! Ja, es ist geschafft! 6 Wochen Ferien, die Schule leer, ja ganz verlassen ohne Schüler und Lehrer!

Ähhh, nicht ganz: Selbst heute am Sonntag fanden sich vier Lehrer heimlich still und leise in der Schule ein… aber was machen die da? Ist denen schon am zweiten Tag zu langweilig? Klar doch, dass sich der wie immer gut unterrichtete Schreiber dieser Zeilen sofort aufgemacht hat, um hier investigativ tätig zu werden. Und es bot sich ihm ein Bild des Erstaunens…

In einem Klassenzimmer, das all seiner Tische und Stühle beraubt, in gähnender Leere ein gar trostloses Bild abgibt, stehen drei Lehrer um das Pult herum, hantieren mit Arbeitsblättern, dikutieren, gestikulieren, photographieren Arbeitsblätter, schreiben mit digitalen Stiften auf noch digitaleren Tablets, die sich digitalst mit dem Beamer verbinden, um sich bildtechnisch auf der Wand wiederzuspiegeln. Nur eines fehlt: Wo sind die Schülerinnen und Schüler, die den Ausführungen der Lehrer folgen könnten? Wurde hier im Schnelldurchlauf der Stoff bis zum Abi behandelt und zum Selbststudium hinterlegt?

Um Schlimmeres zu verhindern unterbrach der Redakteur der Dossi-News rüde das konspirative Treffen und hörte mit Erstaunen den wahren Grund des Treffens: um die neuesten technischen Errungenschaften des Dossi zu testen, sei man selbst am Sonntag in den Ferien in der Schule!

Denn die Schulleitung und einige technisch versierte Kollegen treibt eine große Frage um: Wie sieht die digitale Zukunft im Dossi aus? Da kann man sich theoretisch viele Gedanken machen, aber im Letzten liegt die Wahrheit in der Praxis und genau die wurde heute ausführlich getestet! Und ich kann sagen: Wow, die glücklichen Schülerinnen und Schüler, die in 6 Wochen wieder zurück in die Schule dürfen, die nicht nur bald ein generalsaniertes Schulhaus hat, das absolut up-to-date ist, sondern vor allem auch die modernsten Medien für den Unterricht bereit stehen hat, um den Herausforderungen der digitalen Welt das geballte Know-How entgegen zu halten!

In diesem Sinne: Schöne analoge oder digitale Ferien! Die Zukunft wartet im Dossi auf Euch!

PS: Dossi-News wird natürlich auch weiterhin berichten, was sich in den Ferien am Dossi tut! Also immer mal wieder reinschauen, egal ob digital (hier im Blog) oder analog (per pedes!) 😉

Eine Hausaufgabe zum Staunen!

Vor kurzem kam der Schreiber dieser Zeilen nichtsahnend ins Lehrerzimmer des Dossi und sah eine Gruppe von Lehrern angeregt diskutieren. Was war passiert? Eine neue Richtlinie des Kultusministeriums? Die Kaffeevorräte aufgebraucht? Die Ferien abgesagt? Nein, nichts dergleichen, sondern „nur“ eine Hausaufgabe! Aber was für eine!

Die Aufgabenstellung war einfach und klar: „Stelle ein Buch vor!“ Wer jetzt an dröge Vorträge mit Einschlafgarantie denkt, hat die Rechnung ohne Tahia gemacht. Die Schülerin des Dossi machte sich ans Werk und was herauskam ist nichts anderes als ein Kunstwerk, das nun für die erstaunten Lehrergesichter sorgte. Sie schuf ihr eigenes Buch über das gelesene Buch und illustrierte es auf phantastische Weise. Mit Liebe zum Detail ahmte sie nicht nur das Cover des Originals im XXL-Format nach, sondern zeichnete etliche bekannte Größen der Pop- und Rockgeschichte, die viel zu früh gestorben waren, aber nun auf Papier wieder lebendig wurden.

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Und ganz nebenbei bestätigte sie, was am Dossi schon lange zur Gewissheit geworden ist: Talent braucht Experimentierfelder, Chancen sich zu entwickeln und Möglichkeiten, entdeckt zu werden. Egal ob in unseren Begabtenkreisen, unseren Wahlunterrichten und Neigungsgruppen oder im „normalen“ Unterricht, es ist einfach nur toll, Talente zu entdecken und die Möglichkeit zu bieten, sich zu zeigen. Denn was Karl Pilsl gesagt hat, ist für eine Schule doppelt wahr: „Das wichtigste Talent der Zukunft wird sein: Das Talent, Talente zu entdecken.“

Welche Talente wohl noch in den Dossi-Schülern schlummern? Es gibt am Dossi viele Spielwiesen für Talente! Kommt raus und zeigt euch!

Doppelgänger? Klon?

Die Auszeichnung zur Fairen Schule muss sich das Dossenberger-Gymnasium durch jährlich durchzuführende Aktionen für jedes Schuljahr neu verdienen. Doch greift die Schule jetzt auch zu trickreichen Maßnahmen? Werden eigene Maßnahmen und Personen der Schule, die in Projekte eingebunden sind jetzt kopiert, gedoubelt oder geklont, um die Anzahl der schuleigenen Maßnahmen künstlich in die Höhe zu treiben? Und nimmt die geheime Kopierorganisation nicht einmal vor dem Schulleiter halt?

Nach eingehenden Recherchen konnte das mysteriöse Bild entschlüsselt  und das Rätsel der dahinterstehenden Aktion gelöst werden. Bei der Begutachtung anderer Projekte war der Schulleiter in seinem Heimatort, wo sich die ganze Stadt den Fair Trade Gedanken zu Eigen gemacht hat und das Zertifikat „Fair Trade Stadt“ trägt. Auch diese Auszeichnung muss durch diverse Aktionen gestützt werden. Und so fand in diesem Rahmen ein sogenanntes „Faires Frühstück“ statt, dass von ehrenamtlichen Mitgliedern organisiert, vor- und nachbereitet wurde. Die Stadt finanzierte die Veranstaltung, somit war das Frühstück für alle Interessenten kostenlos.20181013_125815.jpg

Der Schulleiter konnte sich davon überzeugen, dass das Angebot rege angenommen wurde, die bereitgestellten Speisen und Getränke großen Anklang fanden und ein umfangreicher Gedankenaustausch  aller Beteiligten entstand.

Doch wer ist der Doppelgänger?

Appetit auf Statistik?

Anfang Oktober ist eine heiße Phase. Nun, wettertechnisch ist das zur Zeit nicht unbedingt einleuchtend, aber die Temperatur in den Direktoraten der bayerischen Schulen steigt dafür von Tag zu Tag. Grund ist die Abgabe der Statistiken ans Kultusministerium und da werden nun Schüler zu ihren Kursen zugeordnet, Intensivierungsstunden verwaltet, Wahlkurse eingreichtet und das Ganze mit dem Budget an Stunden, das der jeweiligen Schule zugewiesen wird, in Einklang gebracht. Klar, dass da manche Nerven überstrapaziert werden und die EDV-Anlage bisweilen etwas weniger freundliche Worte zu hören bekommt.

Nicht so in Günzburg: Am Dossenberger-Gymnasium gehen wir neue, wie wir finden, bessere Wege: Unsere Statistik stimmt und ist so einfach, dass wir Sie in einem einzigen Balkendiagramm festhalten können. Um den Stress mit irgendwelchen computergestützten Systemen zu reduzieren, gehen wir auch hier bewusst den Weg der Entschleunigung und haben eine recht griffigen Darstellungsmodus gewählt. Sollten unsere Zahlen einmal zu niedrig sein, genügt ein Telefonanruf unter der richtigen Nummer und die Balken des Diagramms erstrahlen wieder in ihrer vollen Höhe und Pracht. Und als Umweltschule sind wir natürlich auch stolz darauf zu sagen: alles nachhaltig, fair-gehandelt und mit Bio-Zeichen!

Erste Anfragen aus dem Bundesgebiet haben uns erreicht und wir arbeiten schon an einer Umsetzungsstrategie, die es auch Direktoraten aus dem benachbarten Ausland wie Hessen und Baden-Württemberg erlauben soll, unsere Methode zu übernehmen. Ein kleiner Tipp noch nebenher: Die Schulleitung des Dossenberger-Gymnasiums hat sich sogar die Statistik ganz strikt aufgeteilt (Der Schulleiter bearbeitet v.a. die linken Balken, sein Stellvertreter eher die rechts sichtbaren Balken), sodass hier der Effekt der Arbeitsteilung sehr gut zum Tragen kommt. Dies setzt natürlich ein hohes Maß an Absprache und Harmonie voraus – was in unserem Team absolut gegeben ist! Als einzigen Nachteil haben wir bisher eine gewisse Tendenz zur Gewichtszunahme ausgemacht, was sich aber durch sportliche Aktivität leicht ausgelichen lässt.

Als kleiner „Teaser“ hier nun unsere aktuelle Statistik vom 04.10.2018… und ganz sicher werden die Balken in den nächsten Tagen stark reduziert…! Zur Nachahmung empfohlen!dsc_11461.jpg

(Bild: G. Ruß)

PS:Herzlichen Dank für den tollen Lieferservice von Birgit!

Jetzt thront er über uns!

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Der Kran ist da und auch weithin sichtbar. Mächtig überragt er das Gebäude. Und sogleich haben sich die Lehrer des Dossenberger-Gymnasiums Gedanken gemacht, wie er in den Unterricht integriert werden kann. Angeregt wurden sie durch ein Reglement der Berufsverbände Kranführer und der Baupolizei der Stadt Zürich, das am 1.Oktober 1943 in Kraft trat. Das Reglement sah Ausbildungskurse für Kranführer vor, die u.a. folgende Inhalte hatten:

  • Die verschiedenen Krantypen und ihre Haupteigenschaften.
  • Der Kranunterbau und das Geleise.
  • Die auf den Kran einwirkenden Kräfte, Elastizität, Tragkraft und Standsicherheit.
  • Die maschinellen und elektrischen Einrichtung des Krans und die Sicherheitsvorrichtungen.
  • Hanfseile, Drahtseile und Ketten, Gewichtsbestimmung und Befestigung des Fördergutes.
  • Die Elektrik des Krans.
  • Gewichtsermittlung der Aufzugslasten, Gewichte von Kasten und Kübeln.

Wie den Kursthemen zu entnehmen ist, handelt es sich dabei um überwiegend physikalische Inhalte. Die Schulleitung und die Physiklehrer des Dossenberger-Gymnasiums denken nun darüber nach, den Physikunterricht ab sofort nach draußen zu verlagern und die Physik mit der Methode „learning by doing“ zu unterrichten. Die Schüler der Jahrgangsstufen 8 mit 10 könnten deswegen zeitnah mit entsprechender Arbeitskleidung (Sicherheitsschuhe, warme und baustellentaugliche Oberbekleidung, Schutzhelm, Stirnlampe, Arbeitshandschuhe) ausgestattet werden.

Mit dieser neuen handlungsorientierten Unterrichtsform erweist sich das Dossenberger-Gymnasium zugleich als innovativer Vorreiter bei der Umsetzung des neuen LehrplanPlus. Dieser fordert eine kompetenzorientierte Umsetzung der Unterrichtsinhalte. Mit der sehr handlungsorientierten Umsetzung der physikalischen Inhalte erlernen die Schüler das Bedienen und Führen von Turmdrehkranen mit und ohne Fernbedienung, das Bedienen von Oben- und Untendreher und sie erlernen allgemeine Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten und helfen bei Baustellenarbeiten.

Insbesondere durch den letzten Punkt zeigt sich der Sachaufwandsträger sehr erfreut von dieser Idee, so können die Baukosten auf diese Weise erheblich gesenkt und die Bauzeit deutlich verringert werden.

(P. Lang)