Er ist wieder weg!!!

Ein Jahr war er jetzt unser treuer Begleiter. Ein Jahr hat er über uns gethront. Ein Jahr war er schon von Weitem ein sicherer Wegweiser. Getrotzt hat er Frost, Wind, Starkregen, Hagel und auch Temperaturen bis über 35 Grad.

Dank seiner Hilfe konnte die Lücke, die der Abriss des Verwaltungsgebäudes hinterlassen hatte, wieder geschlossen werden. Die neue Aula, die neuen Musiksäle, die neue Bibliothek, das neue Lehrerzimmer, die neuen Verwaltungsräume, die neuen Oberstufenräume und auch Räume, die für die Infrastruktur der Schule nötig sind, sind erstellt und stehen jetzt zum Ausbau bereit.

Nichts als blauer Himmel…

Zuverlässig hat unser oben drehender Turmkran seine Aufgaben erfüllt. Laut Wikipedia ist die „Hauptanwendung für den Turmdrehkran (…) die Verladung von Gütern an einen bestimmten Punkt, insbesondere auf Baustellen im Hochbau. Vorteile des Obendrehers sind die großen erreichbaren Ausladungen und Tragfähigkeiten, der geringe Platzbedarf im Bereich des Standortes sowie die großen Turmhöhen, die erreicht werden, wenn der Turm am Bauwerk verankert wird.“

Auch andere waren mal weg und haben dann darüber geschrieben oder gesungen. Meist sind sie aber wieder gekommen. Harpe Kerkeling war dann mal weg, hat darüber ein Buch geschrieben, das auch verfilmt wurde. Marius Müller-Westernhagen hat gesungen, dass er niemals wirklich weg war, sich nur versteckt hatte. Die Fantastischen Vier beklagten jedoch, dass Sie weg ist, und sie nun wieder allein sind.

Auch für unseren Bau gilt: Er ist wieder weg, weg und wir sind wieder allein, allein!!

Schöne (digitale) Ferien!

Der eine oder andere hat es schon nicht mehr geglaubt: Ferien! Ja, es ist geschafft! 6 Wochen Ferien, die Schule leer, ja ganz verlassen ohne Schüler und Lehrer!

Ähhh, nicht ganz: Selbst heute am Sonntag fanden sich vier Lehrer heimlich still und leise in der Schule ein… aber was machen die da? Ist denen schon am zweiten Tag zu langweilig? Klar doch, dass sich der wie immer gut unterrichtete Schreiber dieser Zeilen sofort aufgemacht hat, um hier investigativ tätig zu werden. Und es bot sich ihm ein Bild des Erstaunens…

In einem Klassenzimmer, das all seiner Tische und Stühle beraubt, in gähnender Leere ein gar trostloses Bild abgibt, stehen drei Lehrer um das Pult herum, hantieren mit Arbeitsblättern, dikutieren, gestikulieren, photographieren Arbeitsblätter, schreiben mit digitalen Stiften auf noch digitaleren Tablets, die sich digitalst mit dem Beamer verbinden, um sich bildtechnisch auf der Wand wiederzuspiegeln. Nur eines fehlt: Wo sind die Schülerinnen und Schüler, die den Ausführungen der Lehrer folgen könnten? Wurde hier im Schnelldurchlauf der Stoff bis zum Abi behandelt und zum Selbststudium hinterlegt?

Um Schlimmeres zu verhindern unterbrach der Redakteur der Dossi-News rüde das konspirative Treffen und hörte mit Erstaunen den wahren Grund des Treffens: um die neuesten technischen Errungenschaften des Dossi zu testen, sei man selbst am Sonntag in den Ferien in der Schule!

Denn die Schulleitung und einige technisch versierte Kollegen treibt eine große Frage um: Wie sieht die digitale Zukunft im Dossi aus? Da kann man sich theoretisch viele Gedanken machen, aber im Letzten liegt die Wahrheit in der Praxis und genau die wurde heute ausführlich getestet! Und ich kann sagen: Wow, die glücklichen Schülerinnen und Schüler, die in 6 Wochen wieder zurück in die Schule dürfen, die nicht nur bald ein generalsaniertes Schulhaus hat, das absolut up-to-date ist, sondern vor allem auch die modernsten Medien für den Unterricht bereit stehen hat, um den Herausforderungen der digitalen Welt das geballte Know-How entgegen zu halten!

In diesem Sinne: Schöne analoge oder digitale Ferien! Die Zukunft wartet im Dossi auf Euch!

PS: Dossi-News wird natürlich auch weiterhin berichten, was sich in den Ferien am Dossi tut! Also immer mal wieder reinschauen, egal ob digital (hier im Blog) oder analog (per pedes!) 😉

Eine Hausaufgabe zum Staunen!

Vor kurzem kam der Schreiber dieser Zeilen nichtsahnend ins Lehrerzimmer des Dossi und sah eine Gruppe von Lehrern angeregt diskutieren. Was war passiert? Eine neue Richtlinie des Kultusministeriums? Die Kaffeevorräte aufgebraucht? Die Ferien abgesagt? Nein, nichts dergleichen, sondern „nur“ eine Hausaufgabe! Aber was für eine!

Die Aufgabenstellung war einfach und klar: „Stelle ein Buch vor!“ Wer jetzt an dröge Vorträge mit Einschlafgarantie denkt, hat die Rechnung ohne Tahia gemacht. Die Schülerin des Dossi machte sich ans Werk und was herauskam ist nichts anderes als ein Kunstwerk, das nun für die erstaunten Lehrergesichter sorgte. Sie schuf ihr eigenes Buch über das gelesene Buch und illustrierte es auf phantastische Weise. Mit Liebe zum Detail ahmte sie nicht nur das Cover des Originals im XXL-Format nach, sondern zeichnete etliche bekannte Größen der Pop- und Rockgeschichte, die viel zu früh gestorben waren, aber nun auf Papier wieder lebendig wurden.

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Und ganz nebenbei bestätigte sie, was am Dossi schon lange zur Gewissheit geworden ist: Talent braucht Experimentierfelder, Chancen sich zu entwickeln und Möglichkeiten, entdeckt zu werden. Egal ob in unseren Begabtenkreisen, unseren Wahlunterrichten und Neigungsgruppen oder im „normalen“ Unterricht, es ist einfach nur toll, Talente zu entdecken und die Möglichkeit zu bieten, sich zu zeigen. Denn was Karl Pilsl gesagt hat, ist für eine Schule doppelt wahr: „Das wichtigste Talent der Zukunft wird sein: Das Talent, Talente zu entdecken.“

Welche Talente wohl noch in den Dossi-Schülern schlummern? Es gibt am Dossi viele Spielwiesen für Talente! Kommt raus und zeigt euch!

Doppelgänger? Klon?

Die Auszeichnung zur Fairen Schule muss sich das Dossenberger-Gymnasium durch jährlich durchzuführende Aktionen für jedes Schuljahr neu verdienen. Doch greift die Schule jetzt auch zu trickreichen Maßnahmen? Werden eigene Maßnahmen und Personen der Schule, die in Projekte eingebunden sind jetzt kopiert, gedoubelt oder geklont, um die Anzahl der schuleigenen Maßnahmen künstlich in die Höhe zu treiben? Und nimmt die geheime Kopierorganisation nicht einmal vor dem Schulleiter halt?

Nach eingehenden Recherchen konnte das mysteriöse Bild entschlüsselt  und das Rätsel der dahinterstehenden Aktion gelöst werden. Bei der Begutachtung anderer Projekte war der Schulleiter in seinem Heimatort, wo sich die ganze Stadt den Fair Trade Gedanken zu Eigen gemacht hat und das Zertifikat „Fair Trade Stadt“ trägt. Auch diese Auszeichnung muss durch diverse Aktionen gestützt werden. Und so fand in diesem Rahmen ein sogenanntes „Faires Frühstück“ statt, dass von ehrenamtlichen Mitgliedern organisiert, vor- und nachbereitet wurde. Die Stadt finanzierte die Veranstaltung, somit war das Frühstück für alle Interessenten kostenlos.20181013_125815.jpg

Der Schulleiter konnte sich davon überzeugen, dass das Angebot rege angenommen wurde, die bereitgestellten Speisen und Getränke großen Anklang fanden und ein umfangreicher Gedankenaustausch  aller Beteiligten entstand.

Doch wer ist der Doppelgänger?

Appetit auf Statistik?

Anfang Oktober ist eine heiße Phase. Nun, wettertechnisch ist das zur Zeit nicht unbedingt einleuchtend, aber die Temperatur in den Direktoraten der bayerischen Schulen steigt dafür von Tag zu Tag. Grund ist die Abgabe der Statistiken ans Kultusministerium und da werden nun Schüler zu ihren Kursen zugeordnet, Intensivierungsstunden verwaltet, Wahlkurse eingreichtet und das Ganze mit dem Budget an Stunden, das der jeweiligen Schule zugewiesen wird, in Einklang gebracht. Klar, dass da manche Nerven überstrapaziert werden und die EDV-Anlage bisweilen etwas weniger freundliche Worte zu hören bekommt.

Nicht so in Günzburg: Am Dossenberger-Gymnasium gehen wir neue, wie wir finden, bessere Wege: Unsere Statistik stimmt und ist so einfach, dass wir Sie in einem einzigen Balkendiagramm festhalten können. Um den Stress mit irgendwelchen computergestützten Systemen zu reduzieren, gehen wir auch hier bewusst den Weg der Entschleunigung und haben eine recht griffigen Darstellungsmodus gewählt. Sollten unsere Zahlen einmal zu niedrig sein, genügt ein Telefonanruf unter der richtigen Nummer und die Balken des Diagramms erstrahlen wieder in ihrer vollen Höhe und Pracht. Und als Umweltschule sind wir natürlich auch stolz darauf zu sagen: alles nachhaltig, fair-gehandelt und mit Bio-Zeichen!

Erste Anfragen aus dem Bundesgebiet haben uns erreicht und wir arbeiten schon an einer Umsetzungsstrategie, die es auch Direktoraten aus dem benachbarten Ausland wie Hessen und Baden-Württemberg erlauben soll, unsere Methode zu übernehmen. Ein kleiner Tipp noch nebenher: Die Schulleitung des Dossenberger-Gymnasiums hat sich sogar die Statistik ganz strikt aufgeteilt (Der Schulleiter bearbeitet v.a. die linken Balken, sein Stellvertreter eher die rechts sichtbaren Balken), sodass hier der Effekt der Arbeitsteilung sehr gut zum Tragen kommt. Dies setzt natürlich ein hohes Maß an Absprache und Harmonie voraus – was in unserem Team absolut gegeben ist! Als einzigen Nachteil haben wir bisher eine gewisse Tendenz zur Gewichtszunahme ausgemacht, was sich aber durch sportliche Aktivität leicht ausgelichen lässt.

Als kleiner „Teaser“ hier nun unsere aktuelle Statistik vom 04.10.2018… und ganz sicher werden die Balken in den nächsten Tagen stark reduziert…! Zur Nachahmung empfohlen!dsc_11461.jpg

(Bild: G. Ruß)

PS:Herzlichen Dank für den tollen Lieferservice von Birgit!

Jetzt thront er über uns!

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Der Kran ist da und auch weithin sichtbar. Mächtig überragt er das Gebäude. Und sogleich haben sich die Lehrer des Dossenberger-Gymnasiums Gedanken gemacht, wie er in den Unterricht integriert werden kann. Angeregt wurden sie durch ein Reglement der Berufsverbände Kranführer und der Baupolizei der Stadt Zürich, das am 1.Oktober 1943 in Kraft trat. Das Reglement sah Ausbildungskurse für Kranführer vor, die u.a. folgende Inhalte hatten:

  • Die verschiedenen Krantypen und ihre Haupteigenschaften.
  • Der Kranunterbau und das Geleise.
  • Die auf den Kran einwirkenden Kräfte, Elastizität, Tragkraft und Standsicherheit.
  • Die maschinellen und elektrischen Einrichtung des Krans und die Sicherheitsvorrichtungen.
  • Hanfseile, Drahtseile und Ketten, Gewichtsbestimmung und Befestigung des Fördergutes.
  • Die Elektrik des Krans.
  • Gewichtsermittlung der Aufzugslasten, Gewichte von Kasten und Kübeln.

Wie den Kursthemen zu entnehmen ist, handelt es sich dabei um überwiegend physikalische Inhalte. Die Schulleitung und die Physiklehrer des Dossenberger-Gymnasiums denken nun darüber nach, den Physikunterricht ab sofort nach draußen zu verlagern und die Physik mit der Methode „learning by doing“ zu unterrichten. Die Schüler der Jahrgangsstufen 8 mit 10 könnten deswegen zeitnah mit entsprechender Arbeitskleidung (Sicherheitsschuhe, warme und baustellentaugliche Oberbekleidung, Schutzhelm, Stirnlampe, Arbeitshandschuhe) ausgestattet werden.

Mit dieser neuen handlungsorientierten Unterrichtsform erweist sich das Dossenberger-Gymnasium zugleich als innovativer Vorreiter bei der Umsetzung des neuen LehrplanPlus. Dieser fordert eine kompetenzorientierte Umsetzung der Unterrichtsinhalte. Mit der sehr handlungsorientierten Umsetzung der physikalischen Inhalte erlernen die Schüler das Bedienen und Führen von Turmdrehkranen mit und ohne Fernbedienung, das Bedienen von Oben- und Untendreher und sie erlernen allgemeine Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten und helfen bei Baustellenarbeiten.

Insbesondere durch den letzten Punkt zeigt sich der Sachaufwandsträger sehr erfreut von dieser Idee, so können die Baukosten auf diese Weise erheblich gesenkt und die Bauzeit deutlich verringert werden.

(P. Lang)

Wir haben den Größten! ;-)

Ja, ich geb’s zu. Schon lange ist auf diesem Kanal nichts Neues mehr vom Dossi zu lesen gewesen. Dafür jetzt aber mit einem Riesenthema, dem ich mich heute mit ein paar Lieder nähern will:

Wolfgang Ambros, wenn er einen Blick auf unseren Neuzugang werfen würde, würde sicher singen: „Groß und mächtig, schicksalsträchtig!“ Nein, der Watzmann ist nicht im alten Brunnenhof aus der Erde gewachsen, aber was neuerdings auf dem Gelände des Dossenberger-Gymansiums steht, ist definitiv auch groß und mächtig und da er uns hilft, ein tolles neues Schulgebäude zu bekommen, trifft auch das Adjektiv „schicksalsträchtig“ irgendwie zu:

DSC_1121.JPG(Bild: G. Ruß)

Nein, das ist er nicht. Aber ohne diesen Autokran wäre er niemals gebaut worden und ich hätte die Frage der Band Damn Yankees „Can you take me high enough?“ locker mit „Not even close!“  (aus dem Song „Victory“ von Megadeth) beantworten müssen. Unser toller Neubau (definitiv ein Victory!) braucht schon ein bischen mehr… ach was, viel mehr!

Naja, vielleicht kommen Joe Cocker und Jennifer Warnes dem ganzen näher: „Up where we belong!“ Und tatsächlich sieht man nun von Weitem schon, wo das Dossi steht :-):

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(Bild: G. Ruß)

Vielleicht täusche ich mich, aber ich sehe keinen größeren (Kran) weit und breit! „Höha, Größa, Weita“ könnte man in Anlehnung an das Rödelheim Hartreim Projekt dazu sagen. Der Ausleger des Krans reicht nämlich bis zum Ende des Altbaus und wer wie ich den Höhen nicht so gerne traut, dem kann von unten schon leicht schwindlig werden! Speziell als die Monteure ganz vorne auf dem Ausleger sitzend eine Runde gedreht haben! Der Ausblick war sicher super… Vorbestellungen für eine Fahrt gehen zuhauf ein! Näher an „Learning to Fly“ von Foo Fighters oder auch Tom Petty kommt man wahrscheinlich nicht! Allen denen, die darauf brennen, auch eine Runde zu drehen, sei das Lied des schottischen Sängers Dougie MacLean empfohlen: „You must not look down!“ Ich für meinen Teil bleibe unten, ganz sicher!

 

 

 

 

Energiewende(ltreppe)

Dass sich das Dossi Umweltschule nennen darf, ist hinlänglich bekannt und zeigt sich an vielen Stellen im Schulhaus ganz deutlich. Als Beispiel sei hier nur auf unsere umweltfreundlichen Hefte und Hefteinbände verwiesen, die unsere Umweltgruppe auch dieses Jahr wieder abgezählt und auf den persönlichen Stundenplan abgestimmt in die Klassenzimmer liefert, wenn man das Superangebot angenommen hat und einen Bestellzettel ausgefüllt hat. (Kurzentschlossene können aber sicher noch nachordern!)

Als ich heute in die Schule kam, da sah ich allerdings das bisherige Meisterstück unserer Umwelt-AG. In Anbetracht dessen, dass wir durch den Abriss zur Zeit ohne Heizung sind, scheinen unsere findigen Umweltschützer auf eine ganz geschickte Idee gekommen zu sein, um diesem Mangel ressourcenschonend Abhilfe zu schaffen. Exklusiv auf unserem Blog darf ich nun die Pläne enthüllen:

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(Foto: G. Ruß)

Was für den Laien wie unsere alte Fluchttreppe aus dem Innenhof aussieht, entpuppt sich dem geschulten Auge als eine Art überdimensioniertes Hamsterrad, mit dem das Dossi ab jetzt mit purer Muskelkraft Energie und Wärme erzeugen wird. Die Bedienungs ei ganz leicht, habe ich aus gewohnt gut unterrichteten Kreisen erfahren: Einfach einsteigen und loslaufen. Je schneller, desto mehr Energie wird erzeugt und ins Dossi-Netz eingespeist.

Um einen steten Energiefluss zu gewährleisten wird von den Stundenplanern zum neuen Schuljahr ein Extra-Fach mit Namen „Energienwendeln“ eingeplant, wobei natürlich beachtet werden muss, dass parallel zu den Informatikstunden doppelte Besetzung nötig ist, um die Rechner mit der nötigen Energie zu versorgen. Die Fachschaft Sport hat sich spontan bereit erklärt, die Mondscheinschichten zu übernehmen, damit sich auch die Nachtarbeiter und Mitternachtskopierer in der Lehrerschaft nicht zeitlich einschränken müssen. Zu Beginn des Schuljahres wird es eine Einweisung für alle Interessierten geben, die als offizielle Fortbildung anerkannt wird. (Anmeldungen werden ab jetzt entgegengenommen!)

Angeblich haben sich sogar Vetreter der Bundesregierung angekündigt, um sich aus nächster Nähe davon zu überzeugen, wie die Energiewende mittels Energiewendeltreppe gelingen kann. Unbestätigten Berichten zufolge warten sie nur noch auf einen Schwächeanfall der Sportlehrer, um dann selbst die Energie für den Fernsehbericht zu erzeugen. Wer aber unsere fitten Sportler kennt, der weiß gewiss: So schnell wird der Besuch wohl nicht kommen…

Wegen Reparatur geschlossen… was dahinter steckt!

Wer die letzten Wochen im Obergeschoss in Richtung Physik gegangen ist, hat sicher folgendes Schild gesehen:DSC_1122

Was muss da alles kaputt gewesen sein, dass die Reparatur so lange andauert? (Das Schild hängt ja immer noch!) Manch Lehrer männlichen Geschlechts soll mit hoher Geschwindigkeit auf die Türe zugesteuert sein, nur um dann noch schneller und leicht verkrampft weiter zu gehen! Die Gerüchteküche brodelte: Hatte es etwas mit der Kunstaktion zu tun? Immerhin hatten der Kunst zugeneigte Kollegen ein Bullauge zum Büro des Vetretungsplaners  geschlagen, auf dass die Kommunikation der Vertretungen nun noch direkter erfolgen konnte.DSC_0858

Oder heckte die Fachschaft Kunst eine noch größere Aktion aus? Wurde nun endlich die Herrentoilette in eine Wellnessoase umgebaut, um so die Lehrergesundheit in einem internationalen Pilotprojekt mit 12 -Punkte-Plan weiter zu fördern? (Angeblich wurde sofort vom weiblichen Teil des Kollegiums gefordert, dass das Damen-WC umgehend auch mit einem SPA-Bereich ausgestattet werden müsse! Die Gründung eines Damenkloverschönerungsvereins gehört aber sicher ins Reich der Mythen!)

Dem investigativen Journalismus verpflichtet hat sich der Ferienchronist des Dossi daran gemacht, herauszufinden, was dahinter steckt (im wahrsten Sinne des Wortes übrigens!)! Die schockierenden Ergebnisse seiner Recherchen werden hier in einem Vorabdruck der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt:

Kurz gesagt: Das Herren-WC war durch die baulichen Veränderungen (a.k.a. Bullauge) so in Mitleidenschaft gezogen, dass als einzige Lösung nur eine Komplettsanierung in Frage kam. Dieser Lösungsansatz wurde mit beeindruckender Gründlichkeit durchgeführt, sodass hier nun ein erstes Exklusivfoto vom Bereich hinter der Türe zu sehen ist:

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Aus gewohnt gut unterrichteten Kreisen ist zu vernehmen, dass der Abriss des Verwaltungsgebäudes alternativlos war, da für die Wellnessbereiche der Lehrerschaft ausreichend Platz geschaffen werden musste. Vorschläge hinsichtlich der Gestaltung dieser einzigartigen Maßnahme zur Förderung der Lehrergesundheit nimmt der Verfasser dieser Zeilen gerne entgegen und freut sich schon auf die Saunalandschaft, das Entmüdungsbecken, die goldenen Wasserhähne, die Massagebecken, die Thermenlandschaft, die Nassbar, das 50-Meter-Schwimmbecken, …

(alle Bilder : G. Ruß)

 

FoMo? – Nöh, Y’vgm!

Dass unsere Welt von immer mehr denglischen Begriffen geprägt wird, kann man mögen oder nicht. Dass es so ist, steht außer Frage! Erschwerend kommt hinzu, dass man in der Zeit der SMS (für alle nach 2000 Geborenen sei kurz erwähnt, dass die SMS so was wie ein Vorläufer der WhatsApp-Nachrichten war 🙂 !) aus Platzgründen auf Abkürzungen (genauer gesagt: Akronyme) zurückzugreifen begann:
(lol = Laughing Out Loud, yolo = You Only Live Once…).

Auch in der Wissenschaft hat sich der Trend fortgesetzt, speziell wenn es darum geht, Phänomene der Jugendkultur zu beschreiben. Ein solcher Begriff ist FoMo (= Fear Of Missing Out), also die Angst irgendwas zu verpassen. Wer mal in der Innenstadt, beim Essen im Restaurant, beim Date (?!)… die Leute beobachtet, weiß wie sich diese Angst äußert: Permanentes bzw. fast schon sekündliches Checken, ob nicht irgendwer irgendwo auf der Welt irgendwas auf den sozialen Netzwerken gepostet hat.

Als ich gestern sah, dass die DossiNews sogar aus Italien abgerufen wurden, dachte ich mir, ich richte was Neues ein: Ganz unten auf der Seite kann man sich nun mit seiner E-Mail-Adresse registrieren und wird dann sofort benachrichtigt, wenn sich was auf der Seite tut. Also kein Checken mehr nötig!… FoMo? Nöh, „you’ve got mail!“ :-)(oder für die Jugend: Y’vgm!)

PS: Ich weigere mich jetzt allen nach 2000 Geborenen zu erklären, woher der Satz stammt. Ja, wir ältere Mitbewohner dieses Planeten haben auch unserer Geheimnisse :-)!!!

PS2: Und nun leider noch was Obligatorisches: DossiNews lehnt jede Verantwortung für den Missbrauch der E-Mail-Adresse ab. Bitte die Datenschutzrichtlininen und AGBs von WordPress beachten!